Einigung in Athen vor EU-Gipfel erwartet
Beim zähen Ringen darum, wie viele Schulden die privaten Gläubiger Griechenland erlassen, gibt es Fortschritte. Das teilte die Regierung in Athen mit. Der Internationale Bankenverband bestätigte dies. Die Gespräche gehen heute weiter. Dennoch wächst der Druck auf die Euro-Staaten und die EZB, ebenfalls auf Geld zu verzichten. [mehr]
Portugal bleibt trotz Reformen in der Krise
Neben Griechenland ist Portugal eines der Sorgenkinder der Eurozone. Doch obwohl die Regierung beherzt Reformen anpackt, bleibt Portugal in der Krise. Die Regierung spare das Land kaputt, meinen viele in der Bevölkerung. Die Löhne sind niedrig, die Lebenshaltungskosten steigen. Reinhard Spiegelhauer berichtet. [mehr]
Einschätzung von Ratingagentur
Die Ratingagentur Fitch stuft die Kreditwürdigkeit von fünf Staaten der Eurozone schlechter ein, darunter Italien und Spanien. Gesenkt wurden auch die Bonitätsnoten von Slowenien, Belgien und Zypern. Die Bewertung für Irland wurde hingegen nicht angetastet. Der Ausblick für alle Länder ist negativ. [mehr]
Hauptanteilseigner zahlt nicht mehr
Die spanische Fluggesellschaft Spanair stellt wegen finanzieller Probleme den Flugverkehr ein. Seit gestern Abend sind alle Flüge gestrichen. Etwa 22.000 Passagiere sollen betroffen sein. Die Regionalregierung Kataloniens als Hauptanteilseigner hatte zuvor die Zahlungen eingestellt. [mehr]
Baumholder fürchtet nach US-Truppenabzug um Zukunft
Der Krieg ist lange vorbei und als Drehscheibe für die US-Truppen verliert Deutschland an Bedeutung. Der Pazifik-Raum ist wichtiger. Für Truppen in Deutschland wird in Washington das Geld knapp. Namen von deutschen Standorten kursieren, aus denen die GIs wohl abziehen. Von Stefan Dietz und Michael Stempfle. [video]
Gewalt in Syrien dauert an
Russland lehnt den neuen UN-Resolutionsentwurf zur Gewalt in Syrien als inakzeptabel ab. Der Text war von arabischen und europäischen Ländern erarbeitet worden und fordert den Rücktritt von Präsident Assad. Dieser lässt offenbar weiter massiv gegen die Opposition vorgehen. [mehr]
Keine Mitschriften von Japans Krisentreffen nach Atomkatastrophe
Mehrmals täglich kam das "nukleare Notfall-Reaktions-Hauptquartier" nach der Katastrophe im japanischen Fukushima zusammen. Was auf diesen Treffen besprochen wurde und ob die eingeleiteten Maßnahmen effektiv waren, wird jedoch ungeklärt bleiben. Denn Protokolle dieser Sitzungen gibt es nicht. Von Peter Kujath. [mehr]
Proteste nach Entscheidung des Verfassungsgerichts
Vor einem Monat gelangte Senegal in die Schlagzeilen: Der international bekannte Sänger N'Dour erklärte, bei den Präsidentschaftswahlen antreten zu wollen. Doch nun verweigert ihm das Verfassungsgericht die Kandidatur. Amtsinhaber Wade darf dagegen antreten, was zu schweren Protesten führte. [mehr]
Kubanische Kommunisten halten Parteikonferenz ab
Seitdem auf Kuba Fidel Castros jüngerer Bruder Raul die Macht übernommen hat, hat sich das Land vorsichtig geöffnet. Die kommunistische Partei will nun über weitere Reformen beraten. Doch der Tod eines politischen Gefangenen zeigt, dass Repressionen weiter an der Tagesordnung sind. Martin Polansky berichtet. [mehr]
10. Todestag von Astrid Lindgren
Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga oder Karlsson vom Dach - alle diese Helden erweckte sie zum Leben: Astrid Lindgren. Heute vor zehn Jahren ist die schwedische Kinderbuchautorin gestorben. Doch vergessen hat sie - vor allem in ihrem Heimatland - niemand. Albrecht Breitschuh berichtet aus Stockholm. [mehr]
Schlusslicht
Schneller, größer und immer mehr Funktionen - jedes Jahr kommen neue Spielekonsolen auf den Markt. Dabei kann man doch auch mit den alten nicht nur viel Spaß haben, sondern sogar ins Guiness Buch kommen. René Meyer hat das geschafft - auch dank der Mutter aller Spielekonsolen: der Magnavox Odyssey. wdr.de hat mit ihm gesprochen. [wdr]